Geregeltes Ungestüm

Bruderschaften und Jugendbünde bei indogermanischen Völkern

978-3-934106-22-2
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Reihe: Veröffentlichungen zur Indogermanistik und Anthropologie, Bd. 1

Der elterlichen Autorität entwachsen, den ökonomischen und gesellschaftlichen Anforderungen eines eigenen Haushalts noch nicht unterworfen, entwickeln vor allem männliche Jugendliche Kräfte, deren Integration in das Leben der Gemeinschaft eine Zeiten und Kulturen übergreifende Herausforderung darstellt.

»Geregeltes Ungestüm: Bruderschaften und Jugendbünde bei indogermanischen Völkern« enthält die Beiträge einer Vortragsreihe an der Universität Halle. Einer Einführung von Gerhard Meiser folgen Bernhard Streck mit einer ethnologischen Einschätzung in der Moderne (»Bundesbrüder und Eidgenossen«), Harry Falk (»Vom Vorteil des Schreckens«), Kim McCone (»Wolfsbesessenheit, Nacktheit, Einäugigkeit ...«), Axel Havemann (»Männerbünde im islamischen Orient«), Marita von Cieminski (»Jugendgruppen in der griechisch-römischen Antike«), Wilhelm Heizmann (»Germanische Männerbünde«) sowie abschließend Rahul Peter Das (»Indra und Śiva/Rudra«).