Sprachliche Konstruktionen von Krisen

Interdisziplinäre Perspektiven auf ein fortwährend aktuelles Phänomen
2013. 17x24cm, VIII, 324 Seiten, Broschur
978-3-944312-07-1
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Reihe: Sprache – Politik – Gesellschaft, Band 12

Wirtschafts- und sozialpolitische Krisen prägen spätestens seit der sogenannten Ölpreis-Krise 1973 die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie sind immer auch diskursive Phänomene, also »soziale Tatsachen«, die insbesondere sprachlich vermittelt, plausibilisiert und bis zu einem gewissen Grade konstituiert werden.

Gegenstand des vorliegenden Sammelbandes ist die Frage, mit welchen (sprachlichen) Mitteln diese »Krisen« in der Bundesrepublik Deutschland öffentlich verhandelt und diskutiert werden. Ausgehend von unterschiedlichen methodischen und disziplinären Zugängen werden analytische Verfahrensweisen vorgestellt und zueinander in Beziehung gesetzt.