Münchner Forschungen

Irene Balles

Die altindische Cvi-Konstruktion

Form, Funktion, Ursprung

978-3-934106-49-9
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Reihe: Münchner Forschungen zur historischen Sprachwissenschaft, Bd. 4

In vorliegender Arbeit wird die altindische Cvi-Konstruktion erstmals anhand einer umfangreichen Materialsammlung, die von frühvedischer bis in neuindoarische Zeit reicht, umfassend untersucht.

Bei der altindischen Cvi-Konstruktion handelt es sich um eine Kopula-Prädikativ-Konstruktion, die dem markierten Ausdruck der ingressiven Aktionsart bei nominalem Prädikativum dient. Form und Funktion werden anhand der Daten so genau wie möglich beschrieben und auch typologisch eingeordnet.

Schließlich wird die Herkunft der Konstruktion eingehend diskutiert. Dabei ergeben sich überraschende Erkenntnisse über das grundsprachliche Nominalsystem mit weitreichenden Folgen für die Rekonstruktion und Derivation, insbesondere der Wortart Adjektiv und des sogenannten Calandsystems.